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1. 12 ecommerce best practices

12 Ecommerce Best Practices für jeden Online-Verkäufer

Kleine Unternehmen, die ihre Produkte online verkaufen, ersparen sich viele Sorgen (und Kosten), die mit einem Ladengeschäft verbunden sind. Trotzdem reicht es nicht, einfach digital die Türen zu öffnen und auf den Geldsegen zu warten. Damit deine E-Commerce-Website erfolgreich ist, musst du bewährte E-Commerce-Best-Practices befolgen, um Besucher in Käufer zu verwandeln und starke Kundenbeziehungen aufzubauen.

Main takeaways from this article:

  • Ein gutes Einkaufserlebnis ist mehr als nur ein schickes Website-Design

  • Dein Branding ist ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal

  • Kunden erwarten hilfreiche Produktbeschreibungen, professionelle Bilder, eine klare Rückgaberichtlinie, faire Preise und einen erstklassigen Kundenservice

  • Wer bei SEO und Marketing spart, riskiert, dass neue Kunden den Weg zu dir gar nicht finden

12 ecommerce best practices

Egal, ob du eine neue E-Commerce-Website starten oder mehr Kunden in deinen bestehenden Online-Shop holen möchtest – die folgenden E-Commerce-Best-Practices helfen dir dabei, eine erfolgreiche Strategie aufzubauen. Du steigerst den Traffic auf deiner Website, begeisterst potenzielle Kunden mit einem erstklassigen Erlebnis und steigerst letztlich deine Verkäufe.

1. Sell the right products

2Sell the right products

Sich zu entscheiden, was du verkaufen willst, ist eine der wichtigsten (und anspruchsvollsten) Entscheidungen beim Aufbau einer E-Commerce-Website. Mit einem Print-on-Demand-E-Commerce-Business baust du deine Marke rund um profitable Produkte mit konstanter Nachfrage auf – etwa Wandkunst, individuelle Bekleidung für Männer, Frauen und Kinder; Handyhüllen; Trinkgefäße und mehr. Solche Produkte werden immer gebraucht, und als Print-on-Demand-Verkäufer ersparst du dir den Stress mit Lagerverwaltung und Planung.

Sobald du weißt, was du verkaufen möchtest, definiere deine Nische im Markt. Das verleiht deiner Markenstimme Authentizität und macht es einfacher, ein klares Alleinstellungsmerkmal für deine Produkte zu formulieren.

Starte mit einer gründlichen Suchmaschinen-Recherche, aber gib statt einfacher Keywords wie „Planer" oder „Hoodie" Long-Tail-Keywords aus deiner Kategorie ein – etwa „Planer fürs Ramadan-Fasten" oder „Hoodie mit kurzen Ärmeln und Reißverschluss" – um Marktsättigung zu umgehen und Lücken zu finden, die du füllen kannst.

2. Develop a strong brand

Eine unverwechselbare Marke baut eine starke Verbindung zu Kunden auf und kann sowohl Neukunden als auch wiederkehrende Besucher zum Kauf bewegen. Bestehende Kunden sind oft bereit, höhere Preise für Markenprodukte zu zahlen, weil sie diese als hochwertiger wahrnehmen.

Um die Geschichte deiner Marke aufzubauen, sieh dir Unternehmen mit ähnlicher Zielgruppe auf Plattformen und Marktplätzen wie Amazon, Etsy und Shopify an. Lass dich von deiner Recherche zu einem Markennamen inspirieren, der einprägsam, relevant für deine Nische und leicht zu schreiben ist. Entwirf dann ein einfaches, sofort wiedererkennbares Logo, das zu deinem Markenbild passt. Achte bei deinen Schriftarten-Auswahl für dein Logo und beim Farbschema auf gute Lesbarkeit.

3. Write detailed and optimized product descriptions

Eine der wichtigsten E-Commerce-Best-Practices, um zusätzlichen Umsatz zu generieren, sind ansprechende, suchmaschinenoptimierte Produktbeschreibungen zu erstellen, die das Kaufverhalten, die Vorlieben und die Bedürfnisse deiner Kunden berücksichtigen. Mit anderen Worten: Sie nehmen Rücksicht darauf, wie Kunden die Suchleiste auf Desktop-Computern und mobilen Geräten nutzen.

Da deine Kunden deine Produkte erst nach dem Kauf physisch erleben, sollten Titel und Beschreibungen die Lücke mit relevanten Keywords zu Vorteilen, Merkmalen, Materialien, Maßen und mehr schließen. Ein Online-Shopping-Erlebnis, das nur die wichtigsten Produktinfos liefert, treibt Kunden womöglich zurück in die Suchleiste – und im Zweifel auf eine andere E-Commerce-Website.

Möglicherweise verpasst du sogar die Chance, überhaupt Traffic auf deine Website zu lenken. Keyword-optimierte Produktbeschreibungen helfen dir, bei den Suchanfragen der Nutzer ein gutes Ranking zu erzielen und auf Suchmaschinen wie Google und Bing sichtbar zu sein. Sie verbessern außerdem das Ranking deines Online-Shops, wenn Kunden die Suchfunktion von E-Commerce-Plattformen wie Etsy oder Shopify nutzen.

4. Use high-quality product images

3Use high-quality product images

Hochwertige, professionelle hochwertige Fotos für deinen Shop zu machen, ist eine der wichtigsten E-Commerce-Best-Practices, um deinen Umsatz zu steigern. Tatsächlich laut Justuno betrachten 93 % der Verbraucher das visuelle Erscheinungsbild als entscheidenden Kauffaktor.

Investiere in eine „echte" Kamera, um qualitativ hochwertige Bilder zu machen – gib dich nicht mit der Handykamera zufrieden! Schlichte Hintergründe, gleichmäßiges Licht und mehrere Aufnahmewinkel oder Nahaufnahmen wichtiger Details helfen Kunden, das Produkt zu verstehen. Außerdem solltest du über ein Stativ für stabile Aufnahmen nachdenken, Vergleichsobjekte als Größenreferenz einbinden und Bildbearbeitungssoftware nutzen, damit alles perfekt aussieht.

Das ist viel zu beachten, also ist es oft die beste Lösung, einen professionellen Fotografen zu engagieren und deine Produktfotos in seine Hände zu legen. Aber wenn ein Fotoshooting nicht drin ist, kein Grund zur Sorge! Das neue Mockup Studio-Tool für Gelato+-Abonnenten kann dir dabei helfen, mühelos Premium-Mockups für eine Vielzahl individuell gebrandeter Produkte zu erstellen und so im Handumdrehen verkaufsfördernde Produktvorschauen in deinen Shop einzubinden. Verkaufst du Bekleidung, kannst du dein Mockup sogar auf Models mit verschiedenen Körpertypen anzeigen lassen.

5. Price your products competitively

Wettbewerbsfähige Preise für deine Produkte festzulegen, ist entscheidend für das Überleben deines Business. Der richtige Preis kann Kunden zum Kauf bewegen, deine Produktionskosten decken und zusätzlichen Umsatz generieren, der deine Margen maximiert.

Ladenbesitzer unterschätzen häufig, was die Produktion ihrer Waren tatsächlich kostet. Berücksichtige bei der Preisgestaltung Kosten für Designsoftware oder -dienste sowie die tatsächlichen Produktions- und Versandkosten des Produkts. Plane außerdem Plattformgebühren, Marketingkosten und Steuern ein. Die neuen Preis-Tools von Gelato helfen dir, schnell den Überblick über die Kosten zu bekommen (sobald du ein Konto erstellt hast).

Sobald du deine Stückkosten kalkuliert hast, kannst du Cost-plus-Pricing – auch Aufschlagsmethode genannt – zur Preisfindung nutzen. Schlage einfach einen festen Prozentsatz deiner Kosten auf jeden Artikel auf. Um zu prüfen, ob dein Aufschlag realistisch ist, schau in den Shops deiner Mitbewerber und vergleiche die Preise. Wenn deine Produkte teurer sind: Rechtfertigt dein Alleinstellungsmerkmal den höheren Preis (und ist das den Kunden wichtig)?

6. Leverage upselling and cross-selling

Up-Selling und Cross-Selling sind zwei zentrale Best Practices im Online-Verkauf, die zusätzlichen Umsatz bringen können – Amazon erzielt fast 35 % seines Umsatzes mit diesen Techniken!

Up-Selling regt Kunden dazu an, eine höherwertige Version des Produkts oder der Dienstleistung in Betracht zu ziehen, das sie gerade ansehen. Bei Bekleidung könntest du Kunden zum Beispiel zu einer höherwertigen Wahl wie Bio-Baumwolle führen.

Cross-Selling schlägt ergänzende oder verwandte Produkte vor, um das Nutzererlebnis eines Produkts zu verbessern. Es muss kein aggressives Vorgehen sein, das zum Warenkorbabbruch führt: Ein einfaches „Das könnte dir auch gefallen…" oder „Das hast du vergessen!" mit gezielten Produktempfehlungen auf der Checkout-Seite kann sehr wirkungsvoll sein.

Wenn du diese Strategien geschickt einsetzt, steigerst du den durchschnittlichen Bestellwert und hilfst Kunden, das Beste aus ihrem Produkterlebnis herauszuholen. Wenn du das Leben deiner Kunden einfacher machst, förderst du langfristige Loyalität und stärkst ihr Vertrauen in deine Marke.

7. Display and encourage reviews

4Display and encourage reviews Version 2

Du verlierst wahrscheinlich Umsätze, wenn dein Online-Shop keine Bewertungen anzeigt: In einer PowerReviews-Umfrage fand heraus, dass nur der Preis Kaufentscheidungen stärker beeinflusst als die Verfügbarkeit von Bewertungen und Rezensionen.

Hast du Sorge vor negativen Kommentaren? Brauchst du nicht. Das Medill Spiegel Research Center an der Northwestern University fand heraus, dass „negative Bewertungen … dabei helfen, Vertrauen und Authentizität aufzubauen". Nutze schlechte Bewertungen als Lerngelegenheit: Sprich die Kundschaft an, um das Problem zu verstehen und herauszufinden, wie du es richtig machen kannst.

Sorge dafür, dass es deinen Kunden leichtfällt, Bewertungen abzugeben, und schicke nach einem Kauf Follow-up-E-Mails mit der Bitte um Feedback, um zu zeigen, dass dir ihr Erlebnis wirklich am Herzen liegt. Du könntest sogar darüber nachdenken, Bewertungen (auch negative) mit einem Rabatt auf den nächsten Einkauf oder einer Teilnahme an einem Gewinnspiel zu belohnen.

8. Invest in marketing and SEO

Suchmaschinenoptimierung (SEO) bringt einen doppelten Vorteil: Sie steigert deine Sichtbarkeit bei Kunden und stärkt deine Glaubwürdigkeit. Je weiter oben du in den Suchergebnissen rankst, desto eher schätzen Kunden deine Seite als vertrauenswürdig ein (und klicken darauf). Häufige Maßnahmen zur SEO-Verbesserung sind: relevante Keywords im Text verwenden, ALT-Tags für deine Bilder erstellen sowie Seitentitel und Überschriften mit passenden Meta-Tags versehen.

Eine weitere zentrale SEO-Best-Practice sollte auch das Fundament deiner Marketing-Kampagnen sein: das Erstellen originärer, hochwertiger und relevanter Inhalte, die den Lesern echten Mehrwert bieten. Content gibt es in vielen Formen, etwa als Blogposts, Videos und Infografiken.

Stelle sicher, Social-Media-Konten zu erstellen auf den großen Plattformen und bewirb aktiv alles, was du produzierst. Neue Inhalte sind außerdem ein guter Anlass, eine E-Mail oder SMS an deine Kontakte zu schicken.

Um die Marketing-Wirkung zu maximieren, kombiniere dein Content-Marketing mit klassischen Anstößen wie Pay-per-Click-Sidebar-Anzeigen, Erinnerungen an abgebrochene Warenkörbe und Hinweisen auf Sales oder neuen Produktbundles.

9. Create a clear refund and return policy

Eine klare, leicht verständliche Rückgabe- und Erstattungsrichtlinie kann den Umsatz steigern und die Kundenzufriedenheit erhöhen. Käufer, die wissen, dass sie nicht passende Produkte zurückgeben oder umtauschen können, kaufen mit mehr Vertrauen. Wer seine Richtlinie konsequent einhält, stärkt die Kundenbeziehung und erhöht die Chance auf Wiederkäufe.

Verwende für eine klare Rückgabe- und Erstattungsrichtlinie eine einfache, gut verständliche Sprache, in der eindeutig steht, unter welchen Bedingungen Kunden Produkte zurückgeben können. Erkläre deinen Prozess, die Fristen und alle besonderen Schritte, die bei einer Rückgabe zu beachten sind. Sei bereit, flexibel zu sein: Ausnahmen für ungewöhnliche Umstände können die Kundenzufriedenheit zusätzlich erhöhen.

Sorge schließlich dafür, dass deine Rückgaberichtlinie überall in deinem Shop gut sichtbar ist – besonders auf den Produktseiten.

10. Offer free shipping and discounts

5Offer free shipping and discounts

Kostenloser Versand verschafft dir einen Wettbewerbsvorteil. Er ist außerdem ein hervorragender Hebel, um die Conversion Rate deiner E-Commerce-Website zu steigern, da hohe Versandkosten häufig zu Warenkorbabbrüchen führen. Indem du den kostenlosen Versand an einen Mindestbestellwert koppelst, motivierst du Kunden, mehr in den Warenkorb zu legen – und kannst potenziell entgangene Einnahmen wieder hereinholen (vielleicht sogar übertreffen).

Rabatte und andere Aktionen können das Kundenverhalten gezielt anstoßen. Trotzdem solltest du deine Margen im Blick behalten und überlegen, ob es sich wirklich lohnt, einem Kunden quasi etwas dafür zu zahlen, eine bestimmte Aktion durchzuführen.

Bestimmte Aktionen wie das Anmelden zu deinen Marketing-E-Mails, das Hinterlassen von Bewertungen oder das Folgen deiner Accounts auf Social-Media-Plattformen können langfristig den Wert deiner Kundenbeziehungen erhöhen – oft lohnt sich dieser Trade-off. So kannst du zum Beispiel ein verkaufsförderndes Gefühl der Dringlichkeit erzeugen, indem du exklusive Flash-Sales per SMS und über deine Social-Media-Kanäle ankündigst.

11. Provide outstanding customer support

Ein herausragender Kundensupport kann ein negatives Kundenerlebnis in ein positives verwandeln. Und wenn Kunden wissen, dass sie auf deine Hilfe zählen können, werden sie eher zu Stammkäufern. Vielleicht sprechen sie sogar mit Freunden (oder Followern) über ihre Erfahrung und stärken so deinen Ruf zusätzlich.

Behandle deine Kunden im Support so, wie du selbst behandelt werden möchtest. Sei reaktionsschnell, einfühlsam und effizient. Sorge dafür, dass deine Technologie es Kunden leichter macht, Hilfe zu bekommen, statt Hürden aufzubauen. Nach dem Support-Kontakt zeigst du dein Engagement für die Zufriedenheit, indem du nachhakst und prüfst, ob das Problem vollständig gelöst wurde.

12. Monitor business analytics

Business-Analytics-Tools ermöglichen dir, verschiedene Bereiche deiner Website schnell zu bewerten und Optimierungspotenziale zu erkennen. Je einfacher du es Kunden machst, einzukaufen und den Checkout abzuschließen, desto besser läuft dein Online-Shop.

Google bietet insbesondere mehrere hervorragende kostenlose Tools, um in das Thema Business Analytics einzusteigen:

  • Google Analytics erfasst verschiedene Ereignisse bei jedem Besuch. Früher konzentrierten sich Marketer auf Daten wie die Verweildauer auf einer Seite oder die Anzahl besuchter Seiten. Die neueste Version, GA4, legt den Fokus auf Engagement-Aktionen wie Klicken und Scrollen und gibt dir so ein klareres Bild davon, wie Nutzer mit deinen Inhalten interagieren.

  • Google Trends analysiert eine Suchanfrage und liefert Statistiken zu Suchvolumen, regionaler Beliebtheit und verwandten Begriffen.

  • Die Google Search Console liefert detaillierte Informationen über die Seiten deiner Website und dein Ranking in der Google-Suche.

HotJar ist ein abobasiertes Tool, das mit Klick-Heatmaps, Sitzungsaufzeichnungen und mehr arbeitet, um Abschnitte deines Kaufprozesses zu identifizieren, die Kunden frustrieren. Du kannst sogar Exit-Umfragen und Seitenbewertungen über die Sidebar einbinden.

Creating a competitive online store is simple with Gelato

Es gibt zwar kein Patentrezept, um ein Online-Shopping-Imperium aufzubauen, doch wenn du die oben genannten Best Practices nutzt, gibst du deiner E-Commerce-Website in den meisten Produktkategorien eine solide Chance auf langfristigen Erfolg.

Wenn du dir noch unsicher bist, wo du anfangen sollst, erfahre mehr über den Aufbau eines einzigartigen und wettbewerbsfähigen Print-on-Demand-Business, das mit Gelato beliebte individuelle Produkte verkauft. So kannst du deine Designs präsentieren und dich darauf konzentrieren, deine Kreativität zum Leben (und in dein Business) zu bringen – ganz ohne den Stress mit Lagerhaltung, Produktion und Vertrieb.

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